
Ozon zur Kühlwasser-Desinfektion

Als stärkstes in der Wasseraufbereitung verwendetes Desinfektionsmittel eignet sich Ozon bestens zur Behandlung von Wässern in geschlossenen und offenen Kühlkreisläufen. Die hohe Wirksamkeit ist bei jedem pH-Wert gewährleistet. Sein größter Vorteil besteht darin, dass es keine unerwünschten Nebenprodukte erzeugt und dabei selbst zu Sauerstoff zerfällt. Sein Nachteil besteht in der kurzen Halbwertszeit und der schlechten Löslichkeit in Wasser. Dennoch wird es zunehmend aufgrund seiner geringen Betriebskosten und seiner ökologischen Vorteile in Kühlkreisläufen eingesetzt. Aufgrund seiner höchsten bioziden Wirkung kommt es nicht zu Resistenzbildungen, Legionellenbefall ist in Anwesenheit von Ozon ausgeschlossen.
Zum Schutz metallischer Komponenten im Kühlkreislauf werden geeignete Korrosionsinhibitoren eingesetzt. Da Ozon im Zuge seiner Reaktion zu harmlosem Sauerstoff zerfällt, sind selbst bei stark belasteten Kühlwässern ökologische Probleme ausgeschlossen. Die Betriebsweise ist außerordentlich wirtschaftlich, da außer elektrischer Energie, Sauerstoff aus der Luft oder in reiner Form und Kühlwasser keine weiteren Betriebsmittel erforderlich sind.
Ozon kann über DULCOTEST® - Sensoren kontinuierlich gemessen und dadurch messwertabhängig dosiert werden.
Vorteile
- hohe Wirksamkeit trotz geringer Konzentrationen bei jedem pH-Wert, damit weniger Korrosion
- keine Resistenzbildungen
- kein Legionellenbefall
- geringe Betriebskosten
- hohe Umweltverträglichkeit, keine unerwünschten Nebenprodukte
- Online-Messung möglich
Nachteile
- kurzen Halbwertszeit
- schlechte Löslichkeit in Wasser
ProMinent Ozon - Anlagen OZONFILT® und Bono Zon® zusammen mit entsprechender Mess- und Regeltechnik DULCOMETER® bzw. DULCOTEST® ermöglichen optimal aufeinander abgestimmte Desinfektionssysteme für Kühlkreisläufe.

